Im Land des Herrn



Liebe Freunde...

 

...und Wohltäter der Erhaltung der Hl. Stätten und auch der Armen dort.
Lassen Sie uns vor allem für die Treue, die Sie für die Erhaltung der Heiligen Stätten, die sich in Palästina befinden, immer wieder durch einen Betrag bewiesen haben, dafür im Namen aller Franziskaner dort, die sie betreuen, herzlichst danken.

Bezüglich der Reise ins Hl. Land kann man nur das bestätigen und wiederholen, was wir in der letzten Ausgabe schon geschrieben haben. Es ist uns wohl bewusst, dass Sie es natürlich nicht so sehen und doch ist es die Wahrheit.

Es ist kein Grund wegen der Sicherheit in Sorge zu sein und deswegen die Reise ins Heilige Land nicht in Betracht zu ziehen. Es ist ja auch gut zu verstehen, dass fast alle, die die Information nur aus dem Fernsehen kennen und sonst nichts, es nicht so sehen. Denn das ist viel zu einseitig, um die Wahrheit und Realität wirklich zu erfahren. Warum es so ist, haben wir schon im letzten Heft beschrieben. Die hoch bezahlten Fernsehleute müssen doch nur das Schlimmste, was zu finden ist, bringen und sonst nichts. Denn das weckt auf und ist zugleich ihr Brot. Die Gruppen, die inzwischen im Hl. Land waren, bestätigen es jedes Mal mit den Hinweisen: Wir haben überhaupt nirgends irgend etwas bemerkt oder gesehen. Natürlich kommt das davon her, dass die israelische Polizei alles total in der Hand hat, genau so wie es z. B. auch hier in Österreich der Fall ist.

Dass nie mehr wieder irgend etwas passieren wird, ist nicht und nirgends zu erwarten. Damit müssen wir sowohl in Israel als auch überall in der Welt rechnen und leben. Wichtig ist immer, dass die Ordnungskräfte, wie es besonders auch in Israel sowie auch hier der Fall ist, alles in starker Hand haben. Trotzdem achtet man auch in Israel immer auf kleine Besonderheiten. Dass man z. B. für die Rundreise in Israel nicht mit öffentlichen National-Bussen fährt (die nennt man Egged-Busse), sondern nur mit Bussen von einer unpolitischen Privat-Gesellschaft oder einem Bus mit arabischen Kennzeichen usw. So wie man auch in absolut abgesicherten Unterkünften bzw. Hotels wohnt. Aufgrund der genannten Erfahrung, sind wir zur Gewissheit gekommen, dass es überhaupt keinen Grund zur Sorge gibt, eine Pilgerreise ins Hl. Land nicht zu ermöglichen oder sie nicht zu empfehlen.

 

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Gottes Segen und liebe Grüße sendet der
Kommissär v. Hl. Land

Pater Stanislaus Bertagnolli OFM

 

 

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